Youtube-Kanal als RSS Feed abonnieren

Ich bin ein sehr großer Freund von RSS Feeds. Ich Informiere mich darüber und nutze Unterhaltungsangebote. Ich finde es ziemlich praktisch über Updates bei vielen verschiedenen Angeboten an einer zentralen Stelle informiert zu werden.

Vor kurzem bin ich zufällig über einen Beitrag auf dem Blog senk9.wordpress.com gestolpert, in welchem der Autor beschreibt wie sich Youtube Kanäle als RSS-Feed abonnieren lassen. Genau die richtige Funktion für mich.

Die Anleitung auf senk9 hat allerdings nicht Eins-zu-eins für mich funktioniert, da es die beschriebenen Exportmöglichkeiten in meinem Youtube Account nicht gibt. Was jedoch funktioniert hat ist das URL Schema, welches in oben genanntem Blogpost geschrieben wird.

So lässt sich über die URL

https://www.youtube.com/feeds/videos.xml?channel_id=CHANNEL-ID

ein RSS-Feed mit den aktuellsten Uploads des jeweiligen Kanals aufrufen. Um die Channel ID herauszufinden bieten sich zwei einfache Möglichkeiten an.

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Selbstgebauter Homeserver/NAS mit Ubuntu Server

In vielen Haushalten stehen mittlerweile zentrale Netzwerkspeicher, sogenannte NAS. Die Vorteile eines solchen Systems liegen auf der Hand. So hat man einen Datenspeicher der für den ganzen Haushalt z.B. Filme und Musik zur Verfügung stellt. Außerdem ermöglichen einem solche Systeme oft den Zugriff auf seine Daten von außerhalb des Hauses, ohne dass man seine Daten in fremde Hände geben muss. Auch die Backupstrategie wird vereinfacht wenn alle wichtigen Daten zentral vorgehalten werden.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten sich einen solchen Netzwerkspeicher zu besorgen. Entweder man kauft sich ein fertiges NAS System, oder man baut sich ein solches selbst. Dies bedeutet zwar mehr Arbeit, man wird dafür aber mit einem System belohnt, welches nahezu alle denkbaren Serverdienste zur Verfügung stellen kann. Unabhängig davon was der Hersteller an Funktionen eingebaut hat.

Seit 2009 tut mein bisheriger Homeserver zuverlässig seinen Dienst. Besonders aufgrund des mittlerweile völlig unzeitgemäßen Stromverbrauchs der alten Hardware war eine Überarbeitung angebracht. In dieser Artikelreihe beschreibe ich wie man sich einen Homeserver/NAS auf Basis von Ubuntu Server aufbauen  und konfigurieren kann, als flexible Alternative zu den heute häufig eingesetzten fertig NAS Systemen.

Die Anforderungen an das System sind folgende:

  1. Möglichst geringer Stromverbrauch, da das System 24/7 laufen soll
  2. Schutz der Daten vor einem Festplattenausfall durch Speicherung auf einem RAID Verbund.
  3. Bereitstellen von Netzwerkfreigaben zum einfachen Zugriff auf die Zentralen Daten mit Windows und Linux
  4. Synchronisieren bestimmter Daten über mehrere Geräte (so dass diese auch lokal vorliegen)
  5. Zugriff auf die Daten von unterwegs
  6. Datenbankserver für das Mediacenter KODI
  7. Streamen von Medien für unterwegs auf Mobilgeräte
  8. Tägliches automatisches und verschlüsseltes Backup der wichtigsten Daten auf einen Cloudspeicher außer Haus.
  9. Manuelles Backup sämtlicher Daten auf einen externen Datenträger

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[Update] Datenbankverzeichnis von Plex Mediaserver unter Ubuntu verschieben

[Update März 2016]

Nach einer erneuten Installation des Plexservers auf einem neuen System hatte ich Probleme damit das Datenbankverzeichnis auf unten beschrieben Art zu verschieben. Gelöst habe ich das Problem durch einfaches setzen eines Symlinks vom ursprünglichen Pfad auf den neuen Pfad. Diese Lösung sollte eigentlich auf einem Linuxsystem immer funktionieren.

Zuerst das alte Datenbankverzeichnis an den neuen Ort kopieren

sudo mv "/var/lib/plexmediaserver/Library/Application Support" /pfad/zum/neuen/speicherort

Dann den Symlink setzen

 sudo ln -s /pfad/zum/neuen/speicherort "/var/lib/plexmediaserver/Library/Application Support"

Anschließend Plex neu starten


 

Der Plex Mediaserver legt standardmäßig seine Datenbank unter Ubuntu unter /var/lib/plexmediaserver/Library/Application Support ab. In meinem Fall liegt das auf der kleinen Systemplatte. Deshalb wollte ich die Datenbank auf eine andere, größere Partition verschieben.

Dazu muss der Server ersteinmal gestoppt werden

sudo service plexmediaserver stop

dann kann das Verzeichnis verschoben werden

sudo mv "/var/lib/plexmediaserver/Library/Application Support" /pfad/zum/neuen/speicherort

In der Datei /etc/default/plexmediaserver muss nun noch der neue Speicherort angegeben werden. Dazu wird die Zeile

#PLEX_MEDIA_SERVER_APPLICATION_SUPPORT_DIR="${HOME}/Library/Application Support"

abgeändert in (wichtig ist das # zu entfernen):

PLEX_MEDIA_SERVER_APPLICATION_SUPPORT_DIR="/pfad/zum/neuen/speicherort"

plexconfig

Jetzt muss der Mediaserver nur noch neu gestartet werden

sudo service plexmediaserver start

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Youtube Video von Android an Kodi auf TV weiterleiten

Ein Großteil meines Medienkonsums läuft über einen Mediacenterpc mit Kodi, welcher an einem Fernseher und Beamer hängt. Oft suche ich jedoch Videos auf Youtube mit meinem Handy oder Tablet, da sich die Andoidapp einfacher bedienen lässt als das Youtubeplugin von Kodi mit der Fernbedienung. Wenn ich dann ein Video gefunden habe möchte ich dieses gerne auf dem Fernseher abspielen ohne das Video über Kodi erneut suchen zu müssen.

Die Androidapp Yatse ermöglicht es ein Video aus dem Teilen Menü der Youtube App heraus an Kodi weiterzuleiten, so dass dieses auf dem Fernseher abgespielt wird.

Auf dem Mediacenterpc muss Kodi mit dem Youtubeplugin von Bromix aus den offiziellen Paketquellen installiert sein.

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Ein Browser für den Mediacenterpc

Schon lange vermisse ich einen vollwertigen Browser auf meinem XBMC Mediacenterpc. Mit dem Kylo Browser, welcher für die Bedienung auf dem TV konzipiert ist, war ich jedoch unzufrieden.
Eine für mich sehr zufriedenstellende Lösung habe ich jetzt mit dem Chromium Browser (Google Chrome funktioniert natürlich genauso) und dem Plugin Fullscreen tab list gefunden. Weiterlesen

Soundgraph iMon LCD leuchtet dauerhaft unter Ubuntu

Hier beschreibe ich wie man recht einfach sein Display so umbaut dass die Beleuchtung in ausgeschaltetem Zustand keinen Strom mehr hat. Ausserdem lässt sich die Displayhelligkeit über ein Poti regeln.

Ich nutze für meine Mediacenterpcs das Antec Fusion Gehäuse, welches ich übrigens sehr empfehlen kann. In dieses Gehäuse ist das Soundgraph iMon LCD Display verbaut, welches den laufenden Titel, die Dauer usw. anzeigt.
Das Display soll natürlich mit dem Computer angehen und wenn dieser ausgeschaltet wird auch wieder ausgehen. Leider funktioniert das unter Ubuntu nicht so wie gewünscht. Das Display schaltet sich zwar aus wenn der Computer heruntergefahren wird, geht dann aber wieder an.
Ich habe das Ganze mit mehreren Ubuntu und Kernel Versionen getestet, immer das gleiche Problem. Nach stundenlagem  suchen kam ich zu dem Schluss dass andere Leute das Problem auch haben und ebenfalls nicht softwaremässig lösen konnten. Da blieb nur eine Lösung, die Hardware anschauen.

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