fotor.com – komfortable Bildbearbeitungsapp im Browser

Die perfekte Bildbearbeitungssoftware hat einen großen Funktionsumfang und ist trotzdem leicht und intuitiv zu bedienen. Leider ist dies ein Spagat, den noch keiner geschafft hat. Aus diesem Grund haben sich zwei Arten von Bildbearbeitungssoftware entwickelt. Die großen, umfangreichen Desktopprogramme wie Photoshop und GIMP, die an Funktionen keine Wünsche offen lassen, allerdings auch viel Einarbeitung benötigen. Die zweite Kategorie sind kleine Bildbearbeitungsprogramme, die einfach zu bedienen sind, aber einen eher geringen Funktionsumfang haben.

fotor.com Editor ist sicher eher zu zweiteren zu zählen und wird eben deshalb sehr von mir geschätzt. Als Webapp im Browser lässt sich der Fotor Editor ohne Installation auf jedem System nutzen, auf welchem eingeeigneter Browser installiert ist.

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bashrcgenerator.com – Bash Promt per Drag and Drop persönlich gestalten

Das Aussehen der Eingabeaufforderung der BASH lässt sich umfassend an die eigenen Anforderungen und den persönlichen Geschmack anpassen. Wie so oft halten sowohl das Wiki von Ubuntuusers als auch das von Arch ausführliche Beiträge hierzu bereit. Das Aussehen des Bash Promts wird in der Datei ~/.bashrc unter der Variable PS1 gespeichert.

Allerdings war ich immer zu Faul mich mit dem erstellen der doch recht unübersichtlichen Zeichenketten auseinanderzusetzen und habe entweder auf die verschiedenen Vorgaben der Distributionen oder auf Konfigurationen von anderen Leuten zurückgegriffen.

Vor einiger Zeit bin ich über die Seite bashrcgenerator.com gestolpert, welche sich genau diesem Problem annimmt. Per simplem Drag and Drop im Browser lässt sich das Aussehen der Bash Eingabeaufforderung umfassend konfigurieren. Im ersten Feld finden sich eine Vielzahl von Elementen, welche einfach in das zweite Feld gezogen werden können und definieren welche Informationen angezeigt werden sollen.
Mit einem Doppelklick auf diese Elemente im zweiten Feld kann außerdem die Farbe des Elements bestimmt werden.

Im dritten Feld erhält man in Echtzeit eine Vorschau der eigenen Konfiguration. Und im vierten Feld erscheint die PS1 Variable, welche man nur noch in seine eigene .bashrc Datei übernehmen muss.



Kill the Newsletter – Newsletter als RSS Feed abonnieren

Ich bin nach wie vor ein großer RSS Feed Fan. Meine Tiny-Tiny RSS Installation und die dazugehörige Android App gehören zu den von mir am meisten genutzten und geliebten Programmen. Über RSS Feeds habe ich viele Dutzend Blogs, Nachrichtenseiten, Podcasts uvm. abonniert, damit verbringe ich meine Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln und darüber informiere ich mich und darüber Nutze ich eine Vielzahl an Unterhaltungsangeboten.

Dass RSS tot ist sehe ich überhaupt nicht. So bieten alle großen, von mir genutzten Nachrichtenseiten wie Spiegel Online, Tagesschau, TAZ oder FAZ einen RSS Feed an. Sogar Youtube Kanälelassen sich über einen RSS Feed abonnieren (Youtube-Kanal als RSS Feed abonnieren).

Ein für mich bisher ungelöstes Problem waren allerdings Email-Newsletter. Es gibt doch einige informative Newsletter, die ich gerne abonniert habe und die ich sehr gerne lese. Nervig fand ich eben dass diese als Email ausgeliefert werden. Dies passt einfach nicht zu der Art wie ich Informationen konsumiere. Ich halte Newsletter nicht für wichtig genug um mir deren Eingang als Pushnachricht auf dem Smartphone signalisieren zu lassen. Wenn ich das allerdings nicht tue, dann gehen die Newsletter in irgendeinem Emailordner unter.

Offensichtlich bin ich nicht der einzige Mensch der vor diesem Problem stand, denn ein Mann Namens Leandro Facchinetti, der sich selbst als Autor von Prosa, Software und Liedern beschreibt hat den Dienst „Kill The Newsletter“ ins Leben gerufen.

Kill the Newsletter wandelt Email-Newsletter in einen RSS Feed um.

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eGuide Berlin – interaktiver Berlin Reiseführer für Android

Für einen mehrtägigen Besuch in Berlin war ich auf der Suche nach einer Reiseführer App für Android, welche einem möglichst interaktive Stadttouren anbietet. Bei einer Suche in Google Play nach Reiseführer oder Berlin findet sich eine Vielzahl an Apps, welche einem genau das versprechen. Viele davon konzentrieren sich jedoch leider auf shopping, oder zeigen einem lediglich Points of interes auf einer Karte an. Eine Tour muss man sich dann selbst zusammenstellen.

Eine erfreuliche Überraschung ist hier die App eGuide Berlin der Agentur panorama-b, welche auch klassische Stadtrundgänge und Stadtrundfahrten anbietet.

Die App selbst ist kostenlos. Der enthaltene Reiseführer kann komplett kostenfrei genutzt werden, wobei den eingebundenen Videoinhalten teilweise Werbespots vorgeschaltet sind. Die Video-Touren können kostenfrei angetestet werden. Hier können die Videoinhalte jeweils zu den ersten drei Stationen kostenfrei abgespielt werden, für den Rest der Tour werden je Tour faire 1,79€ fällig.

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Ubuntu Desktophintergrund auf mehrere Monitore strecken

Zu Hause am Schreibtisch nutze ich zwei Monitore an meinem Desktoprechner. Schon immer fand ich es schade dass es Ubuntu nur erlaubt das gleiche Desktop Wallpaper auf beiden Monitoren anzuzeigen. Ich hätte gerne ein großes Bild über beide Monitore gestreckt.

Deshalb habe ich mich aufgemacht un ein Programm gesucht, welches dies ermöglicht. Bei Webupd8 bin ich dann auf das Programm SyncWall gestoßen, welches unter Ubuntu bequem aus dem Webupd8 Repository installiert werden kann. Das Projekt selbst ist bei Sourceforge untergebracht

Zur Installation muss das zuerst das Repository hinzugeführt werden, anschließend kann SyncWall auf gewohnte Weise mittels apt-get installiert werden.

sudo add-apt-repository ppa:nilarimogard/webupd8
sudo apt-get update
sudo apt-get install syncwall

Nach dem Start muss in SyncWall unter Preferences -> Display Parameters -> Basic der Punkt „Multi monitor display“ auf „Extend image (one file for all monitors)“ gestellt werden.

syncwall-preferences

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TOP – Ein Standardprogramm zum Anzeigen von Prozessen und Systemresourcen

Das Programm Top ist sicherlich den meisten ein Begriff. Beim Aufruf in einem Terminalfenster mit dem Befehl „top“ werden einem mehr oder weniger übersichtlich Informationen zu den Systemressourcen und den laufenden Prozessen angezeigt.

Im Gegensatz zum beliebten Htop, welches den gleichen Zweck etwas übersichtlicher erfüllt, ist Top bei den meisten Linuxdistributionen standardmäßig installiert. Das Vorhandensein von Top auf einem Linuxrechner kann quasi vorausgesetzt werden. Auch wenn man auf einem System arbeitet auf dem Htop nicht installiert ist und man nicht die Rechte hat Programme nachzuinstallieren, kann man mit Top einen Überblick über die verfügbaren und verwendeten Systemressourcen sowie die laufenden Prozesse gewinnen.

Ich dachte also dass es sich lohnt sich einmal etwas genauer mit Top auseinanderzusetzen.

Top kann ohne weitere Parameter mit dem Befehl top aufgerufen werden und empfängt einen dann mit folgender Übersicht

top-1

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DNSSEC-Tauglichkeit der eigenen Systeme und Webseiten überprüfen

Um nach Eingabe eines Domainnamens in den Webbrowser auf der passenden Webseite zu landen muss der Browser die IP Adresse des dazu passenden Servers kennen. Diese Adresse erfragt er beim im System hinterlegten DNS-Server.

In den meisten Fällen wird der Antwort des DNS-Systems einfach vertraut. Eine Überprüfung ob die erhaltene IP Adresse tatsächlich die ist auf der der gewünschte Webseite läuft findet häufig nicht statt. Wenn der DNS Server der angefragt wird kompromittiert ist, kann man von diesem einfach auf eine völlig andere Seite umgeleitet werden.

Um dies zu verhindern wurde bereits 2010 die Erweiterung DSNSSEC umgesetzt. Hierbei wird die Übertragung der DNS Records mittels digitaler Signaturen abgesichert. DNSSEC ist somit win wirksames Mittel gegen Cache-Poisoning.

Damit DNSSEC funktioniert müssen alle beteiligten Systeme dies unterstützen. Die Topleveldomain .de wird seit 2010 entsprechend signiert. Ob die secondleveldomain (also z.B. techgrube) unterstützt wird hängt vom Hoster und Domainbesitzer ab. Außerdem müssen die DNS-Server des genutzten ISP (z.B. Telekom, Vodafone…) sowie auch der heimische Router, welcher häufig als erster Nameserver genutzt wird ) DNSSEC unterstützen.

Die Nameserver meines Internetanbieters unterstützen dies nicht, die Nameserver von Google tun dies, ebenso wie aktuelle Fritzboxen.

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fontsquirrel.com Webfont Generator

Wenn man auf einer Webseite eigene Schriftarten einbinden möchte der findet im Internet eine Vielzahl von geeigneten Schriftarten. So bietet z.B. die Open Font Library eine Menge Schriftarten zur freien Verwendung an. Auch das komplette Google Fonts Archiv lässt sich bei GitHub herunterladen. So kann man diese Schriften selbst ausliefern und muss den Google Dienst nicht in sein Angebot einbinden.

Nun steht man wiedermal vor dem Problem, dass die unterschiedlichen Webbrowser die Schriftart in unterschiedlichen Formaten benötigen. Diese Problem löst der Webfont Generator von fontsquirrel.com. Hier kann man z.B. seine Schriftart die als .ttf Datei vorliegt in die Formate WOFF, WOFF2, EOT und SVG umgewandelt werden.

Nach dem Upload der Datei geschieht dies automatisch. Anschließend erhält man ein zip-Päckchen, welches die gewünschten Dateiformate enthält. Außerdem erstellt einem der Webfont Generator direkt den nötigen CSS Code, der benötigt wird um die Schriften in die eigene Webseite einzubinden.

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online-convert.com – Dateiformate online konvertieren

Sicherlich kennen die meisten von euch das Problem ebenfalls. Eine Datei liegt in einem bestimmten Dateiformat vor, wird jedoch in einem anderen Format benötigt. So hat man evtl. ein Bild als BMP vorliegen, benötigt es für eine Webseite jedoch als JPEG. Oder man hat ein Video im WEBM Format, der
Player kann jedoch nur MP4 abspielen.

Wer dann bereits das passende Programm auf dem Rechner installiert hat um die Datei umzuwandeln hat Glück. Häufig geht dann jedoch das Suchen nach einem geeigneten Programm zum umwandeln der Datei los. Hat man ein geeignetes Programm gefunden, muss man sich erst noch mit dessen Funktionen und Bedienung auseinandersetzen. Und das um „nur mal kurz“ ein Dateiformat zu ändern. Unter Umständen sitzt man nichtmal am eigenen Rechner und hat gar nicht die Möglichkeit ein Programm zu installieren.

Hier kommt der Dienst online-convert.com ins Spiel. Wer keine Bedenken hat seine Datei einem Onlinedienst anzuvertrauen hat hier die Möglichkeit kostenlos und schnell Dateien in ein anderes Format zu konvertieren. Dabei können  Audio-, Video-, Office-, Bilder-, Archive-, Ebooks-, und Hashformate umgewandelt werden.

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Bilder für Webseiten komprimieren

Um Ladezeit und Bandbreite zu sparen sollten Bilder auf Webseiten so wenig Speicherplatz wie nötig benötigen. Zum nachträglichen komprimieren von Bildmaterial fürs Web gibt es viele Möglichkeiten. Natürlich können Bilder direkt mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie GIMP oder Photoshop komprimiert werden, evtl. auch oft mit besserem Ergebnis was das Verhältnis von Bildqualität und Bildgröße betrifft. Allerdings muss man sich dann mit dem entsprechenden Programm und den Einstellungen auseinandersetzen. Die hier vorgestellten Möglichkeiten sind schnell und einfach zu benutzen und benötigen keine großen Einstellungen.

 1. TinyPNG

So bieten verschiedene Webdienste wie TinyPNG die Möglichkeit Bildmaterial zu optimieren.Diese Möglichkeit bietet sich aber nur an wenn einzelne Dateien komprimiert werden sollen. TinyPNG bietet dabei teilweise beeindruckende Komprimierungsraten. Eine verschlechterung der Bildqualität konnte ich nur in sehr wenigen Fällen feststelle. Ob dies akzeptabel ist muss immer im Einzelfall entschieden werden.

tinypng


 

2. WordPress Plugin

Wer WordPress verwendet kann das wesentlich komfortablere Plugin „Compress JPEG & PNG images“ verwenden, welches Bilder die der WordPress Mediathek hinzugefügt werden automatisch zu TinyPNG hinauflädt und das komprimierte Bild der Mediathek hinzufügt. Zur Nutzung des Plugins muss unter https://tinypng.com/developers ein kostenloser API Key bestellt werden. Bei Nutzung der API sind 500 Komprimierungen pro Monat kostenlos, anschließend wird die Nutzung berechnet. Da WordPress automatisch mehrere Größen pro Bild ablegt entsprechen die 500 Apizugriffe nur etwa 100 Bildern. Die Anzahl der bereits verbrauchten Zugriffe wird im Plugin angezeigt.

tinypng-plugin

3. Trimage für Linux

Wer kein WordPress nutzt, oder seine Bilder nicht zu einem extrenen Dienst hochladen möchte kann unter Ubuntu das Programm Trimage image compressor zum komprimieren von Bildern verwenden. Das Programm komprimiert nach eigenen Angaben verlustfrei und entfernt ausserdem EXIF und andere Metadaten. Unter Ubuntu kann das Programm direkt aus den Paketquellen mit

sudo apt-get install trimage

oder über das Softwarecenter installiert werden. Auch Trimage erreicht einen nennenswerte Verkleinerung der Dateigröße und ist ein extrem komfortables Tool zum Verkleinern einer großen Anzahl an Bildern.

trimage

 



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Titelbild „Schrottpresse“ von Pixabay steht unter Creative Commons CC0

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