Auf meinem Desktop habe ich sowohl Linux, als auch Windows installiert. Zwar ist Linux seit vielen Jahren mein Hauptsystem, beim zocken führt für mich aber leider nach wie vor kein Weg an Windows vorbei.

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Da ich Windows fast ausschließlich zum spielen verwende und somit keine Daten zwischen der Linux- und der Windowsinstallation austauschen muss, stört es mich dass die Windowspartitionen im Dateimanager unter Linuxmint angezeigt werden. Zugegeben kein großes Problem, aber mich stört es. Abgesehen davon dass einem ständig vor Augen geführt wird dass auf dem Rechner auch eine Windowsinstallation existiert, erhöht es auch die Gefahr versehentlich Dateien auf der Windowspartition zu löschen, oder die Installation versehentlich zu zerstören.

Schön, dass mit einer udev-Regel der Kernel angewiesen werden kann bestimmte Partitionen zu ignorieren. Das schöne an dieser Lösung ist, dass sie Distributionsübergreifend und unabhängig vom verwendeten Dateimanager funktionierten sollte.

Zuerst muss unter /etc/udev/rules.d eine neue Datei mit der Endung .rules angelegt werden. Beispielsweise /etc/udev/rules.d/hiddendevices.rules

In meinem Fall soll /dev/sdf4 ausgeblendet, bzw. ignoriert werden. Dafür wird die soeben angelegte Datei mit folgendem Inhalt befüllt.

KERNEL=="sda4", ENV{UDISKS_IGNORE}="1"

Nach einem Neustart ist die Windowspartition auf dem Dateimanager verschwunden.

Ignore Partition vorher/nachher


 

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3 Kommentare

  1. Hallo

    Ich habe jetzt jedes Windows-Spiel unter Linux zum Laufen bekommen – somit hieß es für mich vor ein paar Monaten “Goodbye Windows & Adobe forever”. Dank Steamplay (wine + dxvk) bzw. wine 3.x und dxvk läuft bei mir jedes Win-Spiel unter Linux mit nahezu problemlos. Windows 10 hatte ich auch nur fürs Zocken als Zweit-Rechner installiert. Egal, ob GTA V, Far Cry 5 oder Need for Speed – alles funktioniert.

    Es gibt (für mich) keinen Grund mehr, irgendwo Windows installiert zu haben.

  2. Hallo,
    “In meinem Fall soll /dev/sdf4 ausgeblendet”
    das
    KERNEL==”sda4″, ENV{UDISKS_IGNORE}=”1″
    blendet sda4 aus!
    Ich würde hier keine je nach Platteneinbau veränderliche ID verwenden, würde die UUID nicht funktionieren?

    Gruß WD

    • SUBSYSTEM==”block”, ENV{ID_FS_UUID}==”XXXXXXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXXXXXXXXXXX”, ENV{UDISKS_IGNORE}=”1″ funktioniert mit UUID. Via ArchWiki, funktioniert aber unter Ubuntu/Mint genau so.

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