Antergos: Links werden nicht im Standardbrowser geöffnet

Mittlerweile verstecken sich viele Zusatzinformationen wie Hilfeeinträge in Programmen, oder Statusinformationen bei einem Klick auf Tray-Icons auf Webseiten. Ein Klick auf einen solchen Link, z.B. in der Nextcloud App o.ä. soll dann den im System eingestellten Standardbrowser öffnen und die verlinkte Webseite anzeigen.

Bei meinem Desktop mit Antergos Linux hatte ich leider die Situation, dass solche Links immer im Firefox geöffnet wurden, obwohl Chromium eigentlich als Standardbrowser im System gesetzt war.

Nach einigem suchen und probieren, habe ich herausgefunden dass in der MIME-Type Zuordnung des Users im Homeverzeichnis unter ~/.config/mimeapps.list, allen HTML Dateien der Browser Firefox zugeordnet war. Diese Zuordnung schlägt wohl manchmal die Standardeinstellung über die GUI.

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Zugriffsrechte auf gemeinsame Dateien für mehrere User mit bindfs festlegen

Ich stand an mehreren Stellen vor dem Problem, auf einen gemeinsamen Ordner und Dateien mit verschiedenen Benutzern zugreifen zu wollen. Aus Sicherheitsgründen sollten allerdings nicht alle Benutzer Lese- und Schreibrechte haben, sondern ich wollte die Rechte gerne feiner festlegen.

Das Problem

Konkret hatte ich zwei Fälle.

  1. Lokale User sollten über SAMBA Shares lesend und schreibend auf die Files zugreifen können.
  2. Ein lokal installierter Webserver soll nur lesend auf die Dateien zugreifen können
  3. Ein externer Server soll über einen SSH Zugang lesen und schreiben können.

im zweiten Fall sollte

  1. ein Webserver lesend und schreibend auf ein Verzeichnis und Dateien zugreifen können
  2. ein weiterer Benutzer lesend und schreibend auf das selbe Verzeichnis und Dateien zugreifen.

Grundsätzlich lassen sich beide Fälle lösen, indem alle Benutzer die auf das Verzeichnis lesend und schreibend zugreifen können sollen in eine Benutzergruppe gepackt werden und diese als primäre Gruppe festgelegt wird. Dies war auch meine ursprüngliche Lösung.

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Geoposition eines Bildes im Gnome-Bildbetrachter anzeigen

Eine Funktion die ich bei diversen Bildergalerie Apps auf dem Handy sehr schätze, ist die Möglichkeit den Aufnahmeort eines Fotos direkt in der App auf einer Landkarte anzuzeigen. Auf dem PC habe ich diese Funktion immer vermisst.

Zufällig habe ich jedoch vor kurzem herausgefunden dass sich Eye of Gnome, bzw. der Gnome Bildbetrachter über Plugins mit genau dieser Funktion ausrüsten lässt. Nach dem aktivieren des entsprechenden Plugins wird rechts in der Seitenleiste des Bildbetrachters eine Karte von Open Street Map eingeblendet auf der der Aufnahmeort des geöffneten Bildes markiert wird.
Wenn sich im Ordner des gerade geöffneten Bildes mehrere Bilddateien befinden, so wird auch deren Geoinformation auf der Karte angezeigt. Durch einen Klick auf eine der Nadeln auf der Karte wird dann das entsprechenden Bild geöffnet. In die Karte kann man beliebig hinein- und herauszoomen.

Zum aktivieren von Plugins in Eye of Gnome muss zuerst das Paket

eog-plugins

installiert werden.

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Seltsame DNS-Anfragen beim Starten von Chromium/Google Chrome

Es war einer dieser Abende an dem ich „nur mal kurz“ etwas testen wollte, über ein Ereignis gestolpert bin, anschließend vom Hundertsten ins Tausendste gekommen, um am Ende meine Browserwahl hinterfragen zu müssen.

Ihr kennt das.

Eigentlich wollte ich versuchen den SMB-Traffic zwischen meinem Homeserver und den Linux-Clients zu verschlüsseln, da ich gelesen hatte dass dies ab SMB Version 3 implementiert ist und der Samba Server ab Version 4.1 dies unterstützt. Leider funktioniert das nur mit neueren Windows Clients, da der Linux Client cifs-vfs (im Paket cifs-utils) Verschlüsselung bisher leider noch nicht integriert hat.

Beim Überprüfen ob der Traffic jetzt wirklich verschlüsselt ist oder nicht, ist mir aufgefallen dass mein Computer in unregelmäßigen Abständen seltsame DNS-Anfragen gestellt hat.

So zeigte Wireshark dass z.B. versucht wurde lhoxswzjeosw oder aqxoikiod (bzw. lhoxswzjeosw.fritz.box oder aqxoikiod.fritz.box wenn die Fritzbox als DNS Server gesetzt war) aufzulösen.

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Shellscript ohne execute-flag im Terminal ausführen

Normalerweise muss zum Ausführen einer Datei unter Linux zuerst mit chmod das execute-flag gesetzt werden. Also z.B. chmod +x Dateiname, oder chmod 744 Dateiname. Damit wird die Datei für alle, oder nur dem Besitzer der Datei, ausführbar gemacht. Versucht man ein Skript  direkt auszuführen, für welches dieses Flag nicht gesetzt ist erhält man eine Fehlermeldung.

Möchte man ein Shellscript ausführen, für welches man das Execute-Flag aus Sicherheits- oder sonstigen Gründen nicht setzen möchte, so kann man dies tun indem das Script im Terminal mit dem Befehl sh aufgerufen wird.

sh skriptname.sh

Auf diese Weise lassen sich auch andere Skripte wie PHP oder Python Skripte im Terminal ausführen, sofern der entsprechende Interpreter installiert ist.

python skriptname.py

php skriptname.php


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Titelbild „linux-window-terminal-command-154766“ von Pixabay steht unter Creative Commons CC0

OpenVPN Server mit IPv4 und IPv6

Ich nutze schon länger einen eigenen VPN Server auf Basis von OpenVPN um meinen Internettraffic in öffentlichen, nicht vertrauenswürdigen Netzwerken zu verschlüsseln. Dieser hat allerdings nur einen IPv4 Tunnel unterstützt. Meine wenig zufriedenstellende Lösung für dieses Problem war immer das deaktivieren von IPv6 in solchen Situationen, um sicherzustellen dass keine Daten über die IPv6 Verbindung am VPN vorbei gelangen.

Da ich diese Situation für nicht akzeptabel hielt habe ich schon länger versucht den Server so zu konfigurieren dass der Client auch eine IPv6 Adresse erhält und IPv6 Traffic durch den VPN Tunnel geleitet wird.

Der einfachste Weg dies zu realisieren war lange Zeit die Nutzung der OpenVPN kompatiblen VPN Software pritunl. Pritunl lässt sich schnell einrichten, lässt sich einfach über ein Webinterface konfigurieren und unterstützt auch IPv6.
Allerdings war Pritunl bei mir nie so zuverlässig wie mein alter OpenVPN Server. Außerdem vergibt Pritunl keine öffentlichen IPv6 Adressen an die Clients sondern, sondern private und leitet den Traffic via NAT über die öffentliche Adresse des Servers. Aus diesem Grund war ich mit Pritunl leider auch nicht zufrieden.

Meine Wunsch war der Aufbau eines Tunnels über IPv4 (da eine IPv4 Verbindung i.d.R. immer vorhanden ist). Außerdem sollte darüber der IPv6 Traffic getunnelt werden und die Clients sollen eine öffentliche IPv6 Adresse aus dem /64 des Servers erhalten

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Kill the Newsletter – Newsletter als RSS Feed abonnieren

Ich bin nach wie vor ein großer RSS Feed Fan. Meine Tiny-Tiny RSS Installation und die dazugehörige Android App gehören zu den von mir am meisten genutzten und geliebten Programmen. Über RSS Feeds habe ich viele Dutzend Blogs, Nachrichtenseiten, Podcasts uvm. abonniert, damit verbringe ich meine Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln und darüber informiere ich mich und darüber Nutze ich eine Vielzahl an Unterhaltungsangeboten.

Dass RSS tot ist sehe ich überhaupt nicht. So bieten alle großen, von mir genutzten Nachrichtenseiten wie Spiegel Online, Tagesschau, TAZ oder FAZ einen RSS Feed an. Sogar Youtube Kanälelassen sich über einen RSS Feed abonnieren (Youtube-Kanal als RSS Feed abonnieren).

Ein für mich bisher ungelöstes Problem waren allerdings Email-Newsletter. Es gibt doch einige informative Newsletter, die ich gerne abonniert habe und die ich sehr gerne lese. Nervig fand ich eben dass diese als Email ausgeliefert werden. Dies passt einfach nicht zu der Art wie ich Informationen konsumiere. Ich halte Newsletter nicht für wichtig genug um mir deren Eingang als Pushnachricht auf dem Smartphone signalisieren zu lassen. Wenn ich das allerdings nicht tue, dann gehen die Newsletter in irgendeinem Emailordner unter.

Offensichtlich bin ich nicht der einzige Mensch der vor diesem Problem stand, denn ein Mann Namens Leandro Facchinetti, der sich selbst als Autor von Prosa, Software und Liedern beschreibt hat den Dienst „Kill The Newsletter“ ins Leben gerufen.

Kill the Newsletter wandelt Email-Newsletter in einen RSS Feed um.

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SHA512 Passwort-Hash für Nginx Basic Auth nutzen

Vor einiger Zeit rief Mike Kuketz in seinem Microblog dazu auf MD5 htpasswd Hashes zu ersetzen. Dabei empfiehlt er anstatt MD5 oder SHA1 auf bcrypt zu wechseln.

Für den Apache Webserver können Bcrypt verschlüsselte Passwörter einfach mit dem tool htpasswd und dem Schalter -B erzeugt werden (htpasswd -Bc passwordfile username). Apache unterstützt die Formate bcrypt, apr1 (MD5), SHA1, crypt () und unverschlüsselten Plain text.

Das Nginx Basic Auth Modul versteht jedoch keine bcrypt Hashes.

Tatsächlich unterstützt Nginx laut Dokumentation nur Plain text, crypt(),  apr1 (MD5), SHA1 und SSHA (salted SHA1) welche alle als mehr oder weniger anfällig für Kollissionsangriffe gelten (unterschiedliche Passwörter können den selben Hash ergeben).

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Ubuntu Homeserver-Virtualisierung mit KVM und QEMU

Seit mehreren Jahren betreibe ich einen Homeserver auf Ubuntu Server Basis, ähnlich wie im Artikel Selbstgebauter Homeserver/NAS mit Ubuntu Server beschrieben. Im Gegensatz zum Artikel befinden sich die Daten jedoch auf einem verschlüsselten Laufwerk. Dies bedeutet dass ich beim Booten des Rechners immer das Passwort zum entschlüsseln der Laufwerke über eine am Homeserver angeschlossene Tastatur eingeben muss. Es hat außerdem den Nachteil dass bei einem unbeabsichtigten Neustart, z.B. aufgrund einer Stromschwankung, der Homeserver solange nicht erreichbar ist bis das Passwort eingegeben wurde. Wenn ich mich in diesem Fall außer Haus befinde kann ich von unterwegs nicht auf meine Daten zugreifen.

Aus diesem Grund habe ich mich als Wochenendprojekt mit der Virtualisierung eines Homeservers beschäftigt. Hierbei wurde ein unverschlüsseltes Hostsystem eingerichtet, was auch nach einem Stromausfall wieder vollständig starten kann. Darauf wurde eine Virtuelle Maschine erstellt, deren virtuelles Laufwerk bei der Installation verschlüsselt wurde. Über eine virtuelle Maschinenverwaltung kann man dann von einem beliebigen Rechner aus das Festplattenpasswort für den Homeserver während des Bootprozesses eingeben.

Das Setup hat außerdem den Vorteil dass nach Bedarf einfach zusätzliche virtuelle Computer erstellt werden können, um z.B. Software zu testen oder ein anderes Betriebssystem zu nutzen.

Zur Virtualisierung habe ich KVM verwendet und zur Verwaltung den virt-manager.

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Nginx Logfiles anonymisieren und mit AWstats auswerten

Bei AWStats handelt es sich um ein recht bekanntes Werkzeug zum Auswerten von Serverlogfiles. Es eignet sich wunderbar um einen Eindruck davon zu bekommen wie häufig eine Webseite aufgerufen wird und auch welche Beiträge am beliebtesten sind. Eine Demo des Tools findet sich auf der offiziellen Webseite des Projekts. Der Vorteil gegenüber richtigen Tracking Lösungen wie Google Analytics oder Piwik ist, dass nur Daten ausgewertet werden welche sowieso schon in den Serverlogfiles vorhanden sind. Da keine zusätzlichen Daten über Cookies oder Javascript Code erfasst wird ist das Tracking allerdings auch weniger genau.

Ein Problem bei der Auswertung von Serverlogs ist dass in der Standardkonfiguration alle Webserver die vollständige IP Adresse der Besucher speichern. Auch wenn dies rechtlich noch nicht abschließend geklärt sein mag, handelt es sich nach Ansicht vieler Fachleute bei der IP Adresse um ein personenbezogenes Datum, welches ohne ausdrückliche Einwilligung des Besuchers nicht ausgewertet werden darf. Aus rechtlichen Erwägungen und aus Respekt vor der Privatsphäre der Webseitenbesucher müssen die Logfiles also zuerst einmal anonymisiert, also mit verkürzeter IP Adresse gespeichert werden.

Der nächste Stolperstein ist Nginx selber. AWStats liegt als Perl Skript vor, welche von Nginx selbst jedoch nicht ausgeführt werden können.

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