verhindern dass Window 10 eigenmächtig den Standarddrucker ändert

Vor ein paar Monaten hat mein Arbeitgeber alle Computer auf Windows 10 umgestellt. Nun habe ich sehr häufig den Anwendungfall dass ich über die PDF Drucken Funktion Dokumente in ein PDF umwandeln muss. Auf der anderen Seite drucke ich auch recht viel auf Papier.

Seit der Umstellung auf Windows 10 hatte ich das Problem, dass immer der zuletzt genutzte Drucker als Standarddrucker hinterlegt war und dementsprechend beim nächsten Aufruf der Druckfunktion automatisch ausgewählt ist. Ein Verhalten, welches für mich nur Ärger und keinen Nutzen gebracht hat.

Jetzt habe ich festgestellt, dass es sich hierbei um eine neue Funktion von Windows 10 handelt, welche sich aber in den Einstellungen auch einfach wieder deaktivieren lässt.

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Teil 4 – Selbstgebauter Homeserver/NAS: Dateifreigaben für das Heimnetz mit SAMBA

Dieser Artikel ist Teil der Reihe Selbstgebauter Homeserver/NAS mit Ubuntu Server


Nachdem die Grundkonfiguration erledigt ist können nun die eigentlichen Dienste installiert und konfiguriert werden. Als erstes kommen die Dateifreigaben dran, damit wir von allen Rechnern in unserer Wohnung Zugriff auf die zentral gespeicherten Daten bekommen. Da wir sowohl mit Windows als auch mit Linux Clients auf die Dateien zugreifen wollen nutzen wir hierfür SAMBA.

In diesem Artikel werden zwei Benutzer für den Zugriff auf die Freigaben über das Netzwerk angelegt. Einen User nenne ich mediamaster. Dieser ist der User, welcher von uns auf unseren eigenen Rechnern genutzt wird und welcher Lese- und Schreibzugriff auf alle Dateien hat.

Ein zweiter User, genannt mediaaccess, ist für die Nutzung auf Mediacentern oder zur Weitergabe ab Besucher gedacht. Dieser User hat keinerlei Schreibrechte und nur Leserechte auf bestimmte Verzeichnisse.

Samba hat seine eigene Benutzerdatenbank. Sambabenutzer müssen aber schon als „normale“ Systenbenutzer vorhanden sein. Aus diesem Grund müssen wir die Benutzer zweimal anlegen. Einmal als Systembenutzer und einmal als Sambabenutzer.

Zuerst legen wir den Mediamaster als Systembenutzer an. Dieser User darf sich anschließend auch per SSH einloggen, hat jedoch keine Root- oder Sudorechte. Die Abfragen zum kompletten Namen, Zimmernummer usw. können einfach mit Enter übersprungen werden.

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OpenVPN Client unter Windows einrichten

Wenn man ungesicherte WLANs in einem Café oder einem Hotel nutzt kann jeder, der sich im selben WLAN befindet, den eigenen Internetverkehr mitlesen. Um dies zu verhindern kann der eigene Internetverkehr über ein VPN verschlüsselt werden. Voraussetzung ist ein wie unter „OpenVPN Server unter Ubuntu einrichten“ installierter und eingerichteter Openvpn Server, sowie die ebenfalls in diesem Artikel beschriebenen Clientzertifikate und Schlüssel.

In diesem Artikel folgt nun die Beschreibung wie man sich mit einem PC mit Windows (7) zu diesem Server verbindet.

Zuerst laden wir uns den offiziellen Client von openvpn.net für Windows herunter [zur OpenVPN Downloadseite] und installieren diesen. Dabei installiert Windows neue Netzwerkadapter (TUN- und TAP-Devices). Der OpenVPN Client wird dabei nach c:ProgrammeOpenVPN installiert.

openvpn-win1

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Client weckt Server

Nun sorgen wir dafür dass der Server automatisch beim starten eines Clients aufgeweckt wird. Da sich der Server nur im Standby befindet ist dieser nahezu zeitgleich mit dem Client online.
Zuersteinmal brauchen wir ein Tool welches die gewünschten Magic Packets verschickt die den Server aufwecken. Ein passendes kleines und sehr einfaches Kommandozeilentool für Windows gibt es bei Heise und heißt passenderweise wol.exe

heise-wol

Dieses Programm speichern wir irgendwo, z.B. unter c:/wol.exe

Da ein Magic Packet an die MAC Adresse und nicht an eine IP Adresse gesendet wird (ein Rechner der ausgeschaltet ist hat keine IP Adresse) müssen wir diese zuerst herausfinden.
Dazu öffnen wir in Ubuntu die Konsole und geben einfach

ifconfig

ein. Die Ausgabe wird etwa folgendermaßen aussehen:

Das gelb umrandete ist die MAC Adresse. Genau diese benötigen wir.

Nun öffnen wir den Autostartordner des Windows Clients. Bei Windows 7 befindet dieser sich unter:

C:\Users\Username\AppData\Roaming\MicrosoftWindows\Start Menu\Programs\Startup

Oder im Startmenü mit der rechten Maustaste auf Autostart klicken und dann öffnen.

Jetzt öffnen wir den Texteditor und tragen dort den Pfad zu unserer wol.exe gefolgt von der MAC Adresse des Servers ohne Doppelpunkte ein. Das speichern wir dann im Autostartordner unter wol.bat ab. Vorsicht dass die Dateiendung nur .bat ist und nicht.bat.txt. Sonst funktioniert es nicht.
Sol sollte das dann aussehen:

Nun wird immer wenn der Client bootet ein Magic Packet an den Server gesendet und dieser wacht auf.

Falls eine andere Firewall als die Windows eigene installiert ist muss evtl. die wol.exe in die Ausnahmeliste eingetragen werden.


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