Ich bin nach wie vor ein großer RSS Feed Fan. Meine Tiny-Tiny RSS Installation und die dazugehörige Android App gehören zu den von mir am meisten genutzten und geliebten Programmen. Über RSS Feeds habe ich viele Dutzend Blogs, Nachrichtenseiten, Podcasts uvm. abonniert, damit verbringe ich meine Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln und darüber informiere ich mich und darüber Nutze ich eine Vielzahl an Unterhaltungsangeboten.

Anzeige:

Dass RSS tot ist sehe ich überhaupt nicht. So bieten alle großen, von mir genutzten Nachrichtenseiten wie Spiegel Online, Tagesschau, TAZ oder FAZ einen RSS Feed an. Sogar Youtube Kanälelassen sich über einen RSS Feed abonnieren (Youtube-Kanal als RSS Feed abonnieren).

Ein für mich bisher ungelöstes Problem waren allerdings Email-Newsletter. Es gibt doch einige informative Newsletter, die ich gerne abonniert habe und die ich sehr gerne lese. Nervig fand ich eben dass diese als Email ausgeliefert werden. Dies passt einfach nicht zu der Art wie ich Informationen konsumiere. Ich halte Newsletter nicht für wichtig genug um mir deren Eingang als Pushnachricht auf dem Smartphone signalisieren zu lassen. Wenn ich das allerdings nicht tue, dann gehen die Newsletter in irgendeinem Emailordner unter.

Offensichtlich bin ich nicht der einzige Mensch der vor diesem Problem stand, denn ein Mann Namens Leandro Facchinetti, der sich selbst als Autor von Prosa, Software und Liedern beschreibt hat den Dienst “Kill The Newsletter” ins Leben gerufen.

Kill the Newsletter wandelt Email-Newsletter in einen RSS Feed um.

Auf der Startseite findet man ein Formular in welches man den Titel des Feeds eingibt. Diesen Namen kann man frei wählen, unter diesem Namen erscheint dann der Feed im eigenen RSS Reader.

Anschließend erhält man eine Feed URL welche man in seinem RSS Reader abonnieren kann, sowie eine spezifische Emailadresse, welche nur diesem Feed zugeordnet ist. Mit dieser Adresse abonniert man den gewünschten Newsletter. Für jeden weiteren Newsletter wiederholt man den Vorgang.

Sobald nun ein Newsletter oder eine andere Email an diese Adresse gesendet wird erscheint der Inhalt der Email im eigenen RSS Feed.

Der Dienst wird von Leandro Facchinetti kostenfrei angeboten. Damit ihm die Kosten für die Heroku Instanz nicht aus dem Ruder läuft bittet er darum sich von Newslettern welche man nicht mehr lesen möchte abzumelden und nicht einfach nur den Feed zu deabonnieren.

Eine Möglichkeit sich finanziell für diesen Dienst zu bedanken gibt es bisher nicht. Allerdings freut sich der Betreiber über Beteiligung an der Entwicklung der Software. Kill The Newsletter ist Freie Software, steht unter GPL Lizenz und ist auf dem Git Server des Autors zu finden.

Anzeige:

Dieser Text ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Anzeige:
Raspberry Pi 3 Model B+ Desktop Starter Kit (16 GB, schwarz)
Preis: EUR 55,59
(Stand von: 18.08.2019 10:01 - Details
×
Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
)
5 neu von EUR 55,590 gebraucht
  • 16GB MicroSD-Karte, vorinstalliert mit der neuesten Version von NOOBS, einschließlich Raspbian, dem offiziellen Betriebssystem der Raspberry Pi Foundation.Offiziell Black Raspberry Pi 3 HAT kompatibles Gehäuse - Einfache SchnappmontageOffizielles schwarzes Raspberry Pi 5.1V 2.5A Netzteil (UK, EU)Das Raspberry Pi 3 Model B + ist das neueste Produkt der Raspberry Pi 3-Reihe und bietet einen 64-Bit-Quad-Core-Prozessor mit 1,4 GHz, Dual-Band 2,4 GHz und 5 GHz WLAN, Bluetooth 4.2 / BLE, schnelleres
  • Ethernet und PoE Fähigkeit über einen separaten PoE-HAT. Das Dual-Band-Wireless-LAN verfügt über eine modulare Konformitätszertifizierung, die es ermöglicht, die Karte zu Endprodukten mit deutlich reduzierten WLAN-Konformitätstests zu entwickeln, wodurch sowohl die Kosten als auch die Markteinführ

2 Kommentare

  1. Ich verwende auch TinyTinyRSS und bin damit höchst zufrieden. Ein interessant Alternative dazu ist RSS-Feeds per IMAP auszuliefern. Dafür braucht man dann nicht einmal einen besonderen Client, da man ja ein E-Mail-Programm nutzen kann. Eine Beispielimplementierung dafür ist http://rssimapserver.sourceforge.net/ . Ich hab sie selbst noch nicht getestet, aber vielleicht hast du ja Interesse dir sie (oder eine andere) anzusehen.

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Die Angabe von Name oder Webseite ist optional. Weitere Informationen: siehe Datenschutzerklärung

Please enter your name here