Teil 1 – Selbstgebauter Homeserver/NAS: Die Hardwareauswahl

Dieser Artikel ist Teil der Reihe Selbstgebauter Homeserver/NAS mit Ubuntu Server


Die Hardwareauswahl gestaltete sich alles andere als einfach, denn die Auswahl ist einfach riesig und im Gegensatz zu einem Gaming PC, wo nur Leistung und Geldbeutel entscheidend sind, muss man bei einem Homeserver/NAS überall Kompromisse eingehen. So ist untenstehende Auswahl ein Kompromiss zwischen Stromverbrauch, Leistung, Lautstärke und Geldbeutel. Ich bin mit der Auswahl sehr zufrieden, so ist der Stromverbrauch moderat, die Leistung jedoch deutlich höher als die der gängigen fertig NAS Systeme. Wenn die Prioritäten jedoch anders sind als bei mir, z.B. weil Geld oder Lautstärke keine Rolle spielen, so kann natürlich auch die Hardware angepasst werden.

Die Hardwareauswahl

Mainboard und CPU: ASRock Q1900-ITX inkl. Intel® Celeron J1900. Das Board ist klein, passiv gekühlt die maximale Stromaufnahme liegt bei 10 Watt und die Celeron CPU bietet genug Leistung. Die Rechenleistung ist deutlich höher als die günstiger NAS geräte mit Atom oder ARM Prozessor. Die Rechenleistung ist sogar höher als die meiner bisherigen Athlon 4200+ CPU, die mit Mainboard und unter Last schon nach 70Watt verlangt hat.

Weiterlesen

Selbstgebauter Homeserver/NAS mit Ubuntu Server

In vielen Haushalten stehen mittlerweile zentrale Netzwerkspeicher, sogenannte NAS. Die Vorteile eines solchen Systems liegen auf der Hand. So hat man einen Datenspeicher der für den ganzen Haushalt z.B. Filme und Musik zur Verfügung stellt. Außerdem ermöglichen einem solche Systeme oft den Zugriff auf seine Daten von außerhalb des Hauses, ohne dass man seine Daten in fremde Hände geben muss. Auch die Backupstrategie wird vereinfacht wenn alle wichtigen Daten zentral vorgehalten werden.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten sich einen solchen Netzwerkspeicher zu besorgen. Entweder man kauft sich ein fertiges NAS System, oder man baut sich ein solches selbst. Dies bedeutet zwar mehr Arbeit, man wird dafür aber mit einem System belohnt, welches nahezu alle denkbaren Serverdienste zur Verfügung stellen kann. Unabhängig davon was der Hersteller an Funktionen eingebaut hat.

Seit 2009 tut mein bisheriger Homeserver zuverlässig seinen Dienst. Besonders aufgrund des mittlerweile völlig unzeitgemäßen Stromverbrauchs der alten Hardware war eine Überarbeitung angebracht. In dieser Artikelreihe beschreibe ich wie man sich einen Homeserver/NAS auf Basis von Ubuntu Server aufbauen  und konfigurieren kann, als flexible Alternative zu den heute häufig eingesetzten fertig NAS Systemen.

Die Anforderungen an das System sind folgende:

  1. Möglichst geringer Stromverbrauch, da das System 24/7 laufen soll
  2. Schutz der Daten vor einem Festplattenausfall durch Speicherung auf einem RAID Verbund.
  3. Bereitstellen von Netzwerkfreigaben zum einfachen Zugriff auf die Zentralen Daten mit Windows und Linux
  4. Synchronisieren bestimmter Daten über mehrere Geräte (so dass diese auch lokal vorliegen)
  5. Zugriff auf die Daten von unterwegs
  6. Datenbankserver für das Mediacenter KODI
  7. Streamen von Medien für unterwegs auf Mobilgeräte
  8. Tägliches automatisches und verschlüsseltes Backup der wichtigsten Daten auf einen Cloudspeicher außer Haus.
  9. Manuelles Backup sämtlicher Daten auf einen externen Datenträger

Weiterlesen

Ein Erfahrungsbericht: Das ASUS ZENBOOK Pro UX501JW mit 4K Display und Ubuntu

Vor einigen Wochen war bei mir wieder der Kauf eines neuen Laptops fällig. Da die Unterstützung von Linux auf aktuellen Laptops sehr unterschiedlich ist möchte ich in diesem Artikel meine Erfahrung mit dem neuen Laptop besonders mit Blick auf die Nutzung von Ubuntu. Meine Anforderungen waren dabei gar nicht so leicht zu erfüllen. Das Notebook soll ein Windows- und ein Ubuntubetriebssystem beherbergen, außerdem sollte es geeignet sein auch aktuelle Spiele flüssig wiederzugeben. Demensprechend war viel Speicherplatz und eine Leistungsstarke Grafikkarte nötig. Durch persönliche schlechte Erfahrungen mit AMD Grafikkarten und Linuxtreibern kam nur eine Nvidia Karte in Frage. Das Display sollte matt sein und keine Touchfunktion haben. Beim RAM sollten mindestens 8 GB vorhanden sein. Zusätzlich sollte der Laptop auch für die normale, alltägliche Arbeit geeignet sein und diese möglichst leise verrichten. Mein bisheriges 13″ Ultrabook war mit besonders für Spiele zu klein. Als Kompromiss zwischen Mobilität und angenehm großen Display war ich auf der Suche nach einem 15″ Notebook. Die Entscheidung fiel dann ziemlich schnell, denn all zu viele Notebooks erfüllen diese Anforderungen nicht. Ich habe mich für das ASUS ZENBOOK Pro UX501JW-FI218H entschieden, das alle meine Ansprüche ziemlich gut erfüllt. Der Laptop kam in meinem Fall noch mit Windows 8.1, aber selbstverständlich wollte ich zusätzlich ein Ubuntu installieren.

zenbook-1 zenbook-2 zenbook-3

Weiterlesen

FLIRC: Mediacenterpc mit beliebiger Fernbedienung bedienen

Ich nutze Zuhause mehrere Mediacenterpcs auf Basis von Ubuntu mit XBMC/Kodi. Zur komfortablen Nutzung ist es natürlich nötig dass sich das Mediacenter mit einer Infrarotfernbedienung vom Sofa aus bedienen lässt. Dazu habe ich bisher Hardwareseitig einen USB Infrarotempfänger und Softwareseitig Lirc genutzt.

Leider verursacht die Konfiguration von Lirc schon erhebliche Schmerzen, da die Konfiguration relativ kompliziert ist.. Außerdem überschreibt XBMC/Kodi bei jedem Update die Konfigurationsdateien. Wer vergisst ein Backup zu machen hat die Schmerzen nach jedem Update erneut.

Abhilfe schafft hier ein netter kleiner USB Dongle namens FLIRC. Mit ihm kann jedes Programm, welches man auch mit einer Tastatur steuern kann, mit einer beliebigen Infrarotfernbedienung gesteuert werden.

Weiterlesen

TFT Monitor quietscht

Eigentlich machen TFT Bildschirme keine Geräusche mehr. Eigentlich.

Gerade bei günstigen Monitoren kann es jedoch vorkommen dass sie super nervende quitschende Geräusche machen.

Häufig passiert das bei reduzierter Helligkeit des Bildschirms. Wenn der eigene Monitor also seltsame Geräusche macht einfach mal über das On Screen Display des Monitors die Helligkeit auf 100% stellen. Die Wahrscheinlichkeit dass das Quietschen aufhört ist auf jeden Fall hoch.


Creative Commons Lizenzvertrag
Dieser Artikel ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz.


 

 

Soundgraph iMon LCD leuchtet dauerhaft unter Ubuntu

Hier beschreibe ich wie man recht einfach sein Display so umbaut dass die Beleuchtung in ausgeschaltetem Zustand keinen Strom mehr hat. Ausserdem lässt sich die Displayhelligkeit über ein Poti regeln.

Ich nutze für meine Mediacenterpcs das Antec Fusion Gehäuse, welches ich übrigens sehr empfehlen kann. In dieses Gehäuse ist das Soundgraph iMon LCD Display verbaut, welches den laufenden Titel, die Dauer usw. anzeigt.
Das Display soll natürlich mit dem Computer angehen und wenn dieser ausgeschaltet wird auch wieder ausgehen. Leider funktioniert das unter Ubuntu nicht so wie gewünscht. Das Display schaltet sich zwar aus wenn der Computer heruntergefahren wird, geht dann aber wieder an.
Ich habe das Ganze mit mehreren Ubuntu und Kernel Versionen getestet, immer das gleiche Problem. Nach stundenlagem  suchen kam ich zu dem Schluss dass andere Leute das Problem auch haben und ebenfalls nicht softwaremässig lösen konnten. Da blieb nur eine Lösung, die Hardware anschauen.

Weiterlesen