Soundgraph iMon LCD leuchtet dauerhaft unter Ubuntu

Hier beschreibe ich wie man recht einfach sein Display so umbaut dass die Beleuchtung in ausgeschaltetem Zustand keinen Strom mehr hat. Ausserdem lässt sich die Displayhelligkeit über ein Poti regeln.

Ich nutze für meine Mediacenterpcs das Antec Fusion Gehäuse, welches ich übrigens sehr empfehlen kann. In dieses Gehäuse ist das Soundgraph iMon LCD Display verbaut, welches den laufenden Titel, die Dauer usw. anzeigt.
Das Display soll natürlich mit dem Computer angehen und wenn dieser ausgeschaltet wird auch wieder ausgehen. Leider funktioniert das unter Ubuntu nicht so wie gewünscht. Das Display schaltet sich zwar aus wenn der Computer heruntergefahren wird, geht dann aber wieder an.
Ich habe das Ganze mit mehreren Ubuntu und Kernel Versionen getestet, immer das gleiche Problem. Nach stundenlagem  suchen kam ich zu dem Schluss dass andere Leute das Problem auch haben und ebenfalls nicht softwaremässig lösen konnten. Da blieb nur eine Lösung, die Hardware anschauen.

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mdadm: Email bei Problemen mit Raid versenden

Wer unter Ubuntu ein Raid mit mdadm angelegt hat kann sich von diesem ganz einfach per Email über Probleme wie Festplattenausfall informieren lassen.
Dazu muss die Datei /etc/mdadm/mdadm.conf editiert werden.

sudo nano /etc/mdadm/mdadm.conf

Dort hinter MAILADDR die eigene Emailadresse eintragen.

Nun sollte das Ganze schon funktionieren. Zum Test kann eine Testmail verschickt werden mit

sudo mdadm --monitor --test --oneshot /dev/mdX

Wobei mdX durch das eigene Raid ersetzt werden muss, meistens md0.
mdadm legt unter /etc/cron.daily/mdadm automatisch einen Job an, welcher einmal täglich das Raid checkt und bei Fehlern eine Email an oben eingetragene Adresse sendet.
Sollte dieser Job nicht angelegt sein so kann man sich selbst einen mit Cron, oder besser Anacron anlegen welcher folgenden Befehl ausführt:

mdadm --monitor --scan --oneshot

Wie man Cronjobs anlegt steht wie immer bei ubuntuusers.de


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Empfangen der Speicherliste vom Server ist gescheitert

Der Zugriff mit Ubuntu auf eine SMB Freigabe des Homeservers ist nicht möglich. Es erscheint immer die Fehlermeldung „Empfangen der Speicherliste vom Server ist gescheitert“. Der Zugriff mit einem Windowsclient ist weiterhin möglich.
Woran es liegt kann ich nicht sagen, allerdings behebt dieser kleine Workaround das Problem fürs erste, bis klar ist wo das Problem liegt.
Es hilft den Server in die /etc/hosts des Clients einzutragen, so dass keine Namensaufläsung über DNS stattfindet.
Am Client (der Rechner mit dem man auf den Server zugreifen möchte) folgendes eingeben:

sudo nano /etc/hosts

und dann „IP-Adresse -> Servername“ eintragen, so dass die Datei in etwa so aussieht

127.0.0.1                    localhost
127.0.1.1                    mein Rechner
192.168.178.100              Servername

Nun sollte der Zugriff funktionieren


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Apache: Could not determine the server’s fully qualified domain name, using 127.0.0.1 for ServerName

Beim Neustarten von Apache kommt jedesmal die Fehlermeldung „Could not determine the server’s fully qualified domain name, using 127.0.0.1 for ServerName“
Das Problem lässt sich ganz einfach beheben, indem der Servername in der httpd.conf  definiert wird. Dazu folgendes in Terminal eingeben:

sudo nano /etc/apache2/httpd.conf

und im Texteditor die Zeile

ServerName MYSERVER

hinzufügen. Anschließend mit

sudo /etc/init.d/apache2 restart

Apache neustarten. Das Problem sollte nun behoben sein.


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Apache: File does not exist: /htdocs

Beim Aufruf einer Seite erscheint im Webbrowser immer die Fehlermeldung File does not exist: /htdocs
Das liegt daran, dass in der apache2.conf kein default DocumentRoot definiert ist.

Hierzu die apache2.conf öffnen mit

sudo nano /etc/apache2/apache2.conf

und am Ende der Datei einfach

DocumentRoot /var/www/

eintragen und das Problem ist behoben


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Apache: PHP wird unter ~/public_html/ nicht ausgeführt

Wenn Apache und PHP wie hier beschrieben eingerichtet sind werden PHP Dateien Standardmässig nur unter /var/www/ ausgeführt, nicht jedoch im public_html Ordner im Homeverzeichnis.

Dies lässt sich durch einen einfachen Eintrag in der php5.conf beheben.

sudo nano /etc/apache2/mods-available/php5.conf

in die Konsole eingeben. Nun im Texteditor die folgenden Zeilen entfernen oder auskommentieren (ein # davorsetzten, dann wird die Zeile ignoriert)

<IfModule mod_userdir.c>
      <Directory /home/*/public_html>
          php_admin_value engine Off
      </Directory>
</IfModule>

Das Ganze sollte nun so aussehen wie auf dem Bild:

Nun führt Apache auch PHP Dateien unter ~/public_html/aus


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Bootloader Grub merkt sich das letzte gestartete System

Viele haben neben Ubuntu noch ein weiteres Betriebssystem installiert. Normalerweise wählt man eines aus welches standardmässig gestartet wird. Unter Umständen möchte man aber auch dass nicht immer ein bestimmtes System gestartet wir, sonder immer das welches man als letztes gestartet hat. Dies kann man mit einer einfachen änderung erreichen.

Zuerst die Grub Konfigurationsdatei öffnen mit:

sudo nano /etc/default/grub

Die Datei sieht in etwa so aus:

nun muss die „0“ hinter GRUB_DEFAULT durch „saved“ ersetzt werden. Nun fügen wir noch folgende Zeile zusätzlich ein „GRUB_SAVEDEFAULT=true“. Die Datei sieht dann etwa so aus:

Nun den abspeichern und den Editor schliessen. Als letztes muss die Konfiguration noch mit

sudo update-grub

übernommen werden.


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Munin: es erscheint immer die Fehlerseite 403 forbidden

Munin ist eine Server Überwachungssoftware, die über einen bereits installierten Webserver umfangreiche Informationen zum System darstellt.
Zur Installation bitte zuerst http://wiki.ubuntuusers.de/apache und dann http://wiki.ubuntuusers.de/munin durchführen.

Falls nach der korrekten Installation Munin nur über http://localhost/munin aufrufbar ist, aber nicht über die IP Adresse kann es eine unpassende Einstellung in der apache.conf sein.
Es erscheint immer folgende Fehlermeldung:

Als erstes die apache.conf öffnen mit:

sudo nano /etc/munin/apache.conf

Hier den Punkt „Allow from localhost…“

abändern in  „Allow from all“

Anschliessend noch den Apache neustarten mit:

sudo /etc/init.d/apache2 force-restart

Nun sollte Munin auch über die IP Adresse im Webbrowser aufgerufen werden können.


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Homeserver autom. in Standby schicken

Dieser Artikel basiert im Wesentlichen auf dem Skript Auto Off von Ubuntuusers und wurde angepasst um unseren Anforderungen zu entsprechen.

Es handelt sich um ein Skript welches in regelmässigen Abständen überprüft ob einer der Clients angeschaltet ist. Ist dies nicht der Fall wird der Server in Standby geschickt.

Cron Job erstellen

Als Erstes wird unter /etc/cron.d eine neue Datei mit dem Namen checkshutdown erstellt.

Dazu in die Konsole folgendes eingeben:

 

sudo nano /etc/cron.d/checkshutdown

In den sich nun öffnenden Texteditor den folgenden Code eintragen und anschliessend speichern

 

# Auto shutdown
*/10 * * * * root /usr/local/sbin/checkshutdown.sh

 

Skript
Der soeben erstellte Cronjob ruft nun alle 10 Minuten ein Skript auf welches überprüft ob einer der Clients ansprechbar ist. Ist dies zweimal hintereinander nicht der Fall geht der Server in den Standby (also nach 20 Minuten)
Wir geben folgendes in die Konsole ein:
sudo gedit /usr/local/sbin/checkshutdown.sh
In den Texteditor kommt folgender Code:
#!/bin/bash
#
#set -x

. /etc/autoshutdown.conf

logit()
{
	logger -p local0.notice -s -- AutoShutdown: $*
}

IsOnline()
{
        for i in $*; do
		ping $i -c1
		if [ "$?" == "0" ]; then
		  logit PC $i is still active, auto shutdown terminated
		  return 1
		fi
        done

	return 0
}

IsRunning()
{
        for i in $*; do
		if [ `pgrep -c $i` -gt 0 ] ; then
		  logit $i still active, auto shutdown terminated
                  return 1
                fi
        done

        return 0
}

IsDamonActive()
{
        for i in $*; do
                if [ `pgrep -c $i` -gt 1 ] ; then
                  logit $i still active, auto shutdown terminated
                  return 1
                fi
        done

        return 0
}

IsBusy()
{
	# Samba
	if [ "x$SAMBANETWORK" != "x" ]; then
		if [ `/usr/bin/smbstatus -b | grep $SAMBANETWORK | wc -l ` != "0" ]; then
		  logit samba connected, auto shutdown terminated
	  	  return 1
		fi
	fi

	#damons that always have one process running
	IsDamonActive $DAMONS
        if [ "$?" == "1" ]; then
                return 1
        fi

	#backuppc, wget, wsus, ....
        IsRunning $APPLICATIONS
	if [ "$?" == "1" ]; then
                return 1
        fi

        IsOnline $CLIENTS
        if [ "$?" == "1" ]; then
                return 1
        fi

	return 0
}

COUNTFILE="/var/spool/shutdown_counter"
OFFFILE="/var/spool/shutdown_off"

# turns off the auto shutdown
if [ -e $OFFFILE ]; then
	logit auto shutdown is turned off by existents of $OFFFILE
	exit 0
fi

if [ "$AUTO_SHUTDOWN" = "true" ] || [ "$AUTO_SHUTDOWN" = "yes" ] ; then
	IsBusy
	if [ "$?" == "0" ]; then
		# was it not busy already last time? Then shutdown.
		if [ -e $COUNTFILE ]; then
	        	# shutdown
	        	rm -f $COUNTFILE
		        logit auto shutdown caused by cron
        		/usr/sbin/pm-suspend
		        exit 0
		else
			# shut down next time
			touch $COUNTFILE
			logit marked for shutdown in next try
			exit 0
		fi
	else
		rm -f $COUNTFILE
		#logit aborted
		exit 0
	fi
fi

logit malfunction
exit 1
Das Ganze nun abspeichern. Anschliessend das Ganze noch ausführbar machen mit:
sudo chmod a+x /usr/local/sbin/checkshutdown.sh

 

Die Konfigurationsdatei

Wir erstellen nun noch die Konfigurationsdatei mit:
sudo nano /etc/autoshutdown.conf
In diese Datei kommt folgender Code:
# Turn on auto shutdown
AUTO_SHUTDOWN=yes

# Damons that always have one process running, only if more that one process is active we prevent the shutdown
# The values are used with grep, so just a unique portion is sufficient
DAMONS=""

# Important applications that shall prevent the shutdown
# The values are used with grep, so just a unique portion is sufficient
APPLICATIONS=""

# Network IP range for checking any open samba connections
# The value is used with grep, so just a unique portion is sufficient
SAMBANETWORK=""

# Names or IP for computers that shall prevent the shutdown
# We ping these computers in the list to check whether they are active.
CLIENTS="sonne mond stern 192.168.1.10 192.168.1.11 192.168.1.12"
Wichtig ist der Punkt Clients hier müssen die Namen oder IP Adressen der Clients eingegeben werden die überprüft werden sollen. Sinnvollerweise sollte man allen seinen Clientcomputern eine feste IP Adresse zuweisen, damit der Check auch zuverlässig funktioniert.
Die Überprüfung erfolgt durch einen Ping, welcher allerdings von Windows 7 standardmässig blockiert wird. In diesem Fall muss die die Windowsfirewall entsprechend umkonfiguriert werden
Dazu bitte in das Suchfeld im Startmenü
Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit
eingeben, dann unter Eingehende Regeln bei dem Punkt Datei- und Druckerfreigabe (Echoanforderung – ICMPv4 eingehend) bei Aktiviert ein Häckchen setzten. Aktion muss auf zulassen gesetzt sein.
Nun geht der Homeserver 20 Minuten nachdem der letzte Client ausgeschaltet wurde in den Standby.

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Client weckt Server

Nun sorgen wir dafür dass der Server automatisch beim starten eines Clients aufgeweckt wird. Da sich der Server nur im Standby befindet ist dieser nahezu zeitgleich mit dem Client online.
Zuersteinmal brauchen wir ein Tool welches die gewünschten Magic Packets verschickt die den Server aufwecken. Ein passendes kleines und sehr einfaches Kommandozeilentool für Windows gibt es bei Heise und heißt passenderweise wol.exe

heise-wol

Dieses Programm speichern wir irgendwo, z.B. unter c:/wol.exe

Da ein Magic Packet an die MAC Adresse und nicht an eine IP Adresse gesendet wird (ein Rechner der ausgeschaltet ist hat keine IP Adresse) müssen wir diese zuerst herausfinden.
Dazu öffnen wir in Ubuntu die Konsole und geben einfach

ifconfig

ein. Die Ausgabe wird etwa folgendermaßen aussehen:

Das gelb umrandete ist die MAC Adresse. Genau diese benötigen wir.

Nun öffnen wir den Autostartordner des Windows Clients. Bei Windows 7 befindet dieser sich unter:

C:\Users\Username\AppData\Roaming\MicrosoftWindows\Start Menu\Programs\Startup

Oder im Startmenü mit der rechten Maustaste auf Autostart klicken und dann öffnen.

Jetzt öffnen wir den Texteditor und tragen dort den Pfad zu unserer wol.exe gefolgt von der MAC Adresse des Servers ohne Doppelpunkte ein. Das speichern wir dann im Autostartordner unter wol.bat ab. Vorsicht dass die Dateiendung nur .bat ist und nicht.bat.txt. Sonst funktioniert es nicht.
Sol sollte das dann aussehen:

Nun wird immer wenn der Client bootet ein Magic Packet an den Server gesendet und dieser wacht auf.

Falls eine andere Firewall als die Windows eigene installiert ist muss evtl. die wol.exe in die Ausnahmeliste eingetragen werden.


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